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Islas Atlánticas, Rias und Meeresfrüchte

Mit dem "portugiesischen Norder" lässt es sich grundsätzlich gut mit raumen Winden entlang der Küste Galiziens und Protugals Richtung Kap São Vicente entlangsegeln. Ein Abstecher nach Lissabon ermöglicht Sightseeing vom Boot aus.
Wäre da nicht die auflandige Küste, die das Ansteuern so mancher Häfen bei stärkeren Winden zum Problem macht. Auch die Fischer sind entlang dieser Etappe sehr aktiv und kennzeichnen ihre Reusen und Netze oft mit schlecht sichtbaren Fähnchen. Vorsicht ist für uns Segler hier daher geboten! 

Das "Ende der Welt" noch vor Augen, lassen sich nach dem Passieren des Kaps de Finisterre einige Tage in den großartigen Rias von Galizien verbringen. Hier dreht sich alles um die Tide! Bei Niedrigwasser sammeln Frauen, ausgestattet mit Gummistiefel und Kübel, allerlei Muscheln ein und bringen sie zur örtlichen Genossenschaft, welche sie wiederum für den Export vorbereitet. 
Die Rias sind ein sehr geschütztes Revier, da die Islas Atlánticas vorgelagert liegen und diese einiges der Atlantikwelle abhalten. Dadurch ergibt sich ein traumhaftes Segelrevier: Wind, aber wenig Welle, dazu unzählige Ankermöglichkeiten durch die weitgreifenden Meeresarme, die tief in das Land hineinschneiden. 

Nicht unerwähnt lassen wollen wir auch die legendäre Bucht von Faro und Olhão, in welcher wir traumhafte Tage vor Anker verbracht haben. Ein extrem gut geschütztes Revier, das aber voll im Einfluss der Tiden liegt! 

Bleibt noch zu erwähnen, dass es in Portugal eine Leckerei gibt, die sich Naschkatzen unbedingt gönnen sollten: die weltberühmten Pasteis de nata! 

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